18. März 2011 | SEPA-Fortschritte: Anforderungen der EZB, Rede von Gertrude Tumpel-Gugerell (EZB) bei der Finanzwoche Stuttgart 2011 am 15. März 2011
Frau Gertrude Tumpel-Gugerell, Mitglied des Direktoriums der Europäischen Zentralbank (EZB), bekräftigt mit ihrer Rede anlässlich der “Finanzwoche Stuttgart” am 15. März 2011 die Positionen der EZB zur SEPA-Migration und setzt weitere Akzente. Von entscheidender Bedeutung für den Erfolg der SEPA:
Die Forderung des Eurosystems nach einer Verordnung für einen Endtermin für die Umstellung auf SEPA Direct Debit und SEPA Direct Credit wird bekräftigt. Nach diesem Endtermin sollen ausschließlich die neuen SEPA-Verfahren für sämtliche Euro-Zahlungen verwendet werden – was allen Marktteilnehmern zugutekommen soll.
Die EZB setzt auf eine breite öffentliche Kommunikation der Vorteile der SEPA in Richtung Konsumenten, Unternehmen als auch Banken. Frau Tumpel-Gugerell sieht die IBAN als “ nicht so kompliziert aufgebaut wie häufig angenommen ”. Die IBAN schafft zudem ein erhöhtes Maß an Sicherheit, da Zahlendreher durch die zweistellige Prüfziffer nahezu verhindert werden können.
Die Sicherheit von Massenzahlungen ist für das Vertrauen von Verbrauchern und Unternehmen unerlässlich. In diesem Zusammenhang hält die EZB weiterhin an den bereits im 7. Fortschrittsbericht geäußerten Erwartungen fest, dass in Europa ab dem Jahr 2012 ausschließlich “Chip-only”-Karten herausgegeben werden.
Für die Interoperabilität und Harmonisierung spielt die Karten-Standardisierung eine wesentliche Rolle für die EZB. Als notwendiges Element eines integrierten und wettbewerbsorientieren Kartenmarktes sieht die EZB weiterhin ein zusätzliches europäisches Kartensystems.
Wesentliche Ausführungen der Rede von Frau Tumpel-Gugerell nebst einer Einschätzung des VÖB haben wir für Sie in dem hier zum Download angebotenen Dokument zusammengestellt.
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Filed under: Tägliche News
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